5 Gründe locker zu bleiben

Okay, vielleicht hat das Jahr oder die neue Entscheidung nicht perfekt geklappt. Außerdem gibt es überall Krisen und schlimme Dinge in der Welt. Aber bringt Panik etwas? Sicher nicht. Und das bezieht sich auf alle unsere Lebensbereiche. Denn, wenn wir in unserem Inneren einfach mal locker bleiben, können wir das ja vielleicht auch auf andere übertragen oder sogar noch etwas Gutes tun?

Also auf das Chaos in der Umgebung mit Chaos und Panik im Kopf zu reagieren bringt wirklich nichts! Beruhigende Erkenntnis oder?

1. Deine Entscheidung ist die bestmögliche

Mach dich bereit für eine neue Sichtweise. Hast du manchmal Schwierigkeiten, dich zu entscheiden, weil du denkst, es könnte eine falsche Entscheidung sein? Und nach allem Überlegen treibt dir das Abwägen Schweißperlen auf die Stirn. Sicher gibt es genügend Entscheidungen, die wir gemacht haben, als wir jünger waren und die wir gerne rückgängig machen würden. Aber ganz ehrlich, lernt man nicht aus diesen Entscheidungen? Eine Entscheidung ist fast immer besser, als keine Entscheidung!

Man lernt immer bei allen Aktivitäten dazu und, wenn eine Entscheidung in eine falsche Richtung führt, gab es vielleicht nicht genügend Alternativen. Durch die falsche Entscheidung aber, tun sich die Alternativen vielleicht auf und ein nächstes Mal wird die Entscheidung besser und zielgerichteter sein. Außerdem wollen wir uns doch meistens für etwas entscheiden, das uns einen Mehrwert bringt.

Mit jeder kleinen Entscheidung, die aber wieder mal nicht 100 % zum Ergebnis führt, wissen wir „ah okay, dann nächstes Mal eben noch etwas anders“. Also ganz ruhig bleiben. Deine Entscheidung war gut und solange du optimistisch bleibst, geht es in die richtige Richtung.

Also stehe auch hinter deiner bewussten Entscheidung, sie kann dich persönlich weiterbringen oder dir zeigen, dass es eine andere gute Richtung nimmt, als die die du dir je vorgestellt hast. Im positiven Sinne natürlich. 🙂

2. Leistungsdruck und Work-Life-Balance

Ich glaube wir alle unterliegen einer Art Leistungsdruck und müssen aufpassen nicht darunter zu versinken.

Egal, ob Beruf, Studium, Lehre, Familie oder private Verpflichtungen. Wir haben so viele Aufgaben, die unseren Alltag oftmals so vereinnahmen, dass wir manchmal gar nicht mehr auf unsere innere Stimme hören.

Damit meine ich nicht, dass wir immer das tun und bekommen können, was wir gerade wollen, aber schon ein Gleichgewicht aus Verpflichtung und Leidenschaft, Wohlbefinden anstreben sollten. Also einfach locker bleiben. Und sicherlich fängt das damit an, dass man sich selbst fragen kann „muss ich diese Tätigkeit wirklich verrichten?“. So gibt es Dinge im Haushalt, die auch mal liegenbleiben dürfen, ein Hobby, das man auch mal ruhiger angehen würde. Ich möchte hier nicht zum Faulenzen animieren 🙂 aber dazu, dass man aufhört sich auf allen Ebenen gedrängt zu fühlen. Auch, wenn ich meine beste Freundin heute nicht anrufen möchte, weil ich einfach keine Lust habe und müde bin, geht die Welt nicht unter und sie wird es doch irgendwie verstehen.

Dinge die auch mal ruhen dürfen, einfach Schritt-für-Schritt angehen und locker an diese Sache herangehen. Ist nicht immer einfach und möglich, manchmal aber schon und dann: MACHEN oder eben NICHT MACHEN!

3. Es gibt keinen Misserfolg, nur Feedback

Eine Grundaussage aus dem Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP). Dieses Programm soll Menschen nicht nur zu besseren Leistungen, sondern ganz allgemein zum besseren Wohlbefinden verhelfen.

Es beschreibt, dass jeder Gedanke, jedes Gefühl und jedes Verhalten zu seiner natürlichen Konsequenz führt. Du bekommst ein Ergebnis, das ganz und gar nicht zu deiner Zufriedenheit ist? Dann ist das kein Fehler. Aber ein Feedback darüber, dass du das, was du tust, vielleicht anders angehen musst. Beispielsweise keine gute Bewertung im Mitarbeitergespräch. Also ist das nicht dein Fehler, aber ein Hinweis darauf etwas zu ändern. Deine Einstellung zur Arbeit, ein Tipp, dass du dich beruflich verändern solltest oder dass du sonst etwas in deiner Arbeitsweise verändern solltest.

Also, wenn mal etwas schief gelaufen ist, hilft es erstmal durchzuatmen, sich einzugestehen, dass das nur ein „Feedback“ war und dann nochmals neu probieren. Übrigens arbeiten auch Sportprofis und weitere Spezialisten oft danach und bleiben weitgehend ruhig. Das führt auch eher zum Erfolg.

4. Dein Leben ist einfach schön

Wo lebst du? Wie lebst du? Was hast du heute gegessen? Und welche Menschen umgeben dich?

Und wenn du jetzt schon ein Lächeln im Gesicht hast, bist du wohl einer der glücklichsten Menschen überhaupt. Erinnere dich ab und zu daran. Denn Dankbarkeit für ein geschütztes Leben im Wohlstand ist etwas, das uns hin und wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringt. Gerade wenn wir gerade traurig, gestresst oder wütend sind. Natürlich ist es nicht in jedem Moment gleich einfach zu sagen „das Leben ist schön“. Haben wir Liebeskummer oder die Kündigung auf dem Tisch geht das natürlich nicht. Das sind Ausnahmesituationen. In mehr oder weniger normalen Alltagssituationen aber sollten wir uns ab und an darauf besinnen.

Und passt gerade irgendwas überhaupt nicht? Dann ist das nicht schlimm, aber deine Möglichkeit etwas zu verändern. Und du solltest sie nutzen. Vielleicht mag das anstrengend klingen hier einen ersten Schritt zu wagen. Aber wenn du ihn nicht wagst, erlebst du niemals den Zauber, den die Veränderung mit sich bringt.

5. Focus on the good

Eigentlich ähnlich zu Punkt 4 ist das „Gute“ im Alltag doch genug Grund, um locker zu bleiben.

Wir brauchen ungefähr dreimal so viele positive Erlebnisse, damit wir ein negatives Erlebnis ausgleichen können. Also sollten wir uns vielleicht lieber auf das Positive konzentrieren, damit wir mit einer gesünderen Einstellung durch den Tag gehen können. Das Wetter ist heute blöd? Es gab wieder keine Gehaltserhöhung? Die Kollegin von nebenan hat wieder ihre Arbeit abgeschoben? Das alles ist auf jeden Fall nicht toll. Ganz klar.

Aber was ist am gleichen Tag noch passiert? Nehmen wir das Beispiel mit der Kollegin von nebenan, die einfach genervt hat. Okay. Am gleichen Tag hattest du ein sehr leckeres Mittagessen. Am gleichen Tag hast du ein Lob von deinem Chef erhalten. Am gleichen Tag hast du mit einer alten Freundin telefoniert.

Das Beispiel war nun sehr einfach. Aber gehe doch damit mal in deinen Alltag und fange vielleicht an täglich zu notieren was alles gut war. Und lasse den negativen Kram weg, auf den man seine Gedanken gar nicht länger als nötig richten sollte. Probiere das doch mal vier Wochen aus. Verändert sich dabei etwas?

Gerade, wenn ich viele Aufgaben vor mir habe, denke ich an die vier Gründe. Ich hoffe, sie helfen dir auch ein wenig weiter.

Ich wünsche dir eine lockere Zeit und behalte deinen Fokus auf das Gute im Leben 🙂

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