Wissenschaftliches Arbeiten

Was bringt ein professionelles Lektorat?

Deine Abschlussarbeit ist gerade in vollem Gange.

Die Themen sind bereits klar, deine Einleitung steht und so langsam kommst du mit deiner Arbeit in die Zielgerade. Nach dem vierten Durchlesen der Ausarbeitung beschleichen dich Zweifel: „Enthält meine Arbeit Rechtschreibfehler? Würde ich es bemerken, wenn die Satzstellung falsch ist? Ist der Text wissenschaftlich genug?“

Das selbstständige Korrekturlesen

Bei all diesen Fragen rund um die Rechtschreibung kommst du zu dem Punkt, an dem du darüber nachdenkst, wer wohl deine Arbeit korrigieren und lektorieren sollte.

Sicher ist die erste Variante, die dir in den Sinn kommt: „Das mache ich selbst“. Auch ich war an diesem Punkt und dachte, natürlich kann ich meine Bachelorarbeit alleine korrigieren. Aber mal ehrlich, bei über 100 Seiten ist es manchmal schwierig, sich selbst kritisch genug zu betrachten und die Schreibfertigkeiten noch qualitativ zu verändern. Selbst bekannte wissenschaftliche Autoren oder Buchautoren nutzen sowohl das Korrekturlesen von professionellen Lektoren, wie auch ein umfangreiches Lektorat

Korrekturlesen von Freunden und Familienmitgliedern

Da du deine Arbeit langsam gar nicht mehr sehen kannst, ist es naheliegend Freunde oder Familienmitglieder, um Hilfe zu bitten. Deine eigene „Thesis Blindheit“ macht es dir einfach, die Aufgabe einfach mal abzugeben. Nun fällt die Wahl innerhalb deines Bekanntenkreises sicher auf jemanden, der wissenschaftliche Arbeiten kennt und sich deiner Meinung nach gut mit der deutschen Rechtschreibung auskennt.

Bedenke an dieser Stelle, diese Person macht das freiwillig und hat möglicherweise keine oder wenige Erfahrungen als Lektor. Auch wenn Rechtschreibung und sogar die Thematik bekannt sind, es ist etwas anderes ein Lektorat nebenbei zu machen, als wenn man professionell dafür angestellt ist.

Möglicherweise haben Freunde von dir ähnliche Kenntnisse wie du selbst, geben ihr Bestes, aber über ein grobes Korrekturlesen geht die Unterstützung nicht hinaus.

Außerdem gibt es zwischen Korrekturlesen und Lektorat nochmals einen großen Unterschied.

Korrekturlesen und Lektorat

Das Korrekturlesen beschäftigt sich damit, die groben Fehler der Bachelorarbeit zu finden. Somit wird beim Korrekturlesen auf Grammatik, Rechtschreibung und Interpunktion geachtet.

Das bedeutet für dich konkret: Nach dem Korrektorat sollte deine Bachelorarbeit grammatikalisch richtig sein. Rechtschreibfehler wurden ausgemerzt, Kommastellen korrigiert und auch die anderen Satzzeichen wurden richtig gesetzt.

Eine Bachelorarbeit mit richtiger Rechtschreibung ist der erste Beweis für deinen Prüfer, dass du fähig bist, eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen.

Ein Lektorat ist jedoch umfassender. Denn hier wird der Fokus, neben guter Grammatik und Rechtschreibung, auf deine Ausdrucksweise gelegt.

Natürlich weißt du, wie der rote Faden deiner Arbeit verläuft und kennst alle Zusammenhänge aus der Bachelorarbeit. Für jemanden der deine Arbeit zum ersten Mal liest, ist das unter Umständen anders. Ist die Ausdrucksweise holprig, hat der Prüfer möglicherweise Mühe, deine Vorgehensweise innerhalb der Bachelorarbeit zu verstehen.

Ein professioneller Lektor wird diese holprigen Ausdrucksweisen und zu lange Sätze umformulieren. Insgesamt hat er das Wissen und die Erfahrung, um die gesamte wissenschaftliche Formulierung aufzuwerten.

Im besten Fall klingt die Bachelorarbeit nach dem Lektorat trotzdem noch nach deinem Schreibstil, ist aber flüssiger zu lesen und wird letztendlich eine professionelle, wissenschaftliche Arbeit.

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